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Pflanzenschutzmittel / Fungizid / Prosper®

Prosper®

Spritzmittel gegen Echten Mehltau an Reben, Weizen, Dinkel und Gerste

Zulassungen

Ackerbau

Weizen, Dinkel - Echten Mehltau (Erysiphe graminis) Anw.-Nr.: 2644 /1

Status
Zulassung
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Fungizid
Kultur/Objekt
Weizen, Dinkel
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Echten Mehltau (Erysiphe graminis)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
spritzen
Aufwand
1,5 l/ha in 300 - 500 l Wasser/ha
Wartezeit in Tagen
35
Anwendungszeitpunkt
Frühjahr, bei Befallsbeginn bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: erste Staubbeutel sichtbar)

Gerste - Echten Mehltau (Erysiphe graminis) Anw.-Nr.: 2644 /3

Status
Zulassung
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Fungizid
Kultur/Objekt
Gerste
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Echten Mehltau (Erysiphe graminis)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 2, in der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik
spritzen
Aufwand
0,75 l/ha in 300 - 500 l Wasser/ha
Wartezeit in Tagen
35
Anwendungszeitpunkt
Frühjahr, bei Befallsbeginn bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: erste Staubbeutel sichtbar)

Weinbau

Reben - Echter Mehltau (Oidium) (Uncinula necator) Anw.-Nr.: 2644 /2

Status
Zulassung
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Fungizid
Kultur/Objekt
Reben
Einsatzgebiet
Weinbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Echter Mehltau (Oidium) (Uncinula necator)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 4, in der Kultur bzw. je Jahr: 4
Anwendungstechnik
spritzen oder sprühen
Aufwand
max. 0,8 l/ha (0,08%) in 1000 l Wasser/ha (Berechnungsbasis)

In Abhängigkeit von der Bestandesdichte und dem Entwicklungsstadium der Kulturpflanze werden folgende Aufwandmengen festgelegt:
0,24 - 0,64 l/ha bis Stadium 61 (Austrieb bis Beginn der Blüte)
0,40 - 0,80 l/ha bis Stadium 71 (bis Fruchtansatz)
0,64 - 0,80 l/ha ab Stadium 71 (ab Fruchtansatz)
Wartezeit in Tagen
35
Anwendungszeitpunkt
ab Befallsbeginn

Anwenderschutz/GHS und Kennzeichnungsauflagen Umwelt

Anwenderschutz/GHS

  • GHS05
  • GHS07
  • GHS08
  • GHS09

Signalwort: Gefahr

Das Mittel ist schädlich für Florfliegen.:

Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.:

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.:

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H315: Verursacht Hautreizungen.

H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H318: Verursacht schwere Augenschäden.

H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen.

H361d: Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen

H373: Kann die Organe schädigen (alle betroffenen Organe nennen, sofern bekannt) bei längerer oder wiederholter Exposition (Expositionsweg angeben, wenn schlüssig belegt ist, dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht).

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.:

Keine Anwendung auf Flächen, von denen die Gefahr einer Abschwemmung, insbesondere durch Regen oder Bewässerung gegeben ist.:

Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.:

P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P201: Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.

P260: Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.

P270: Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

P305+P351+P338: BEI BERÜHRUNG MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P308+P313: BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P333+P313: Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P362 + P364: Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.

P391: Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501: Inhalt/ Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

SP1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen/indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

SPe 4: Zum Schutz von Gewässerorganismen bzw. Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen Fällen, die in hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Vergiftungsnotruf: 01 / 406 43 43:

Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!: